Biografie

Geboren wurde ich 1974 im mittelhessischen
Lahn-Dill Kreis.
Als junger Kerl hörte ich damals schon immer Musik außerhalb des üblichen Mainstreams.
Sehr zum Schrecken meiner Mutter, lief mein Musikgeschmack anfänglich in die eher härtere Richtung. ( z.B. Ministry ... )
Sachen wie Front 242, Nizzer Ebb, Depeche Mode, AlienSexFiend oder Sisters of Mercy hörte
ich nebenher gelegentlich auch.
Diese Richtung löste die Härtere nach und nach immer mehr ab.

Richtig angefangen hat alles eigentlich so 1990.

In meiner damaligen Berufsausbildung mussten wir auf einen
Maschinenlehrgang nach Wiesbaden.
Wir hatten natürlich nicht Lust im Internat
abzuhängen und so büxten wir über Nacht
einfach mal aus.
Ein Lehrkollege hatte schon den Führerschein
und fuhr uns dann nach Darmstadt in Lopos Werkstatt.

Von der damaligen Technoszene hatte man ja schon gehört.

Ich glaube, dies war aber meine erste reine Technoparty die ich besuchte.
Im Vorfeld war ich eher skeptisch, was mich da wohl erwarten würde.

Was eine Stimmung !
Was für coole und nette Leute !
Was für ein abgefahrener Sound !

An diesem Abend packte mich das Technofieber.

Also fuhr man öfters mal in Lopos Werkstatt
und graste noch einige andere Locations ab.
Wir feierten damals hauptsächlich in Lopos Werkstatt, im Frankfurter Omen (Danke Sven) und im Dorian Gray.
Unzählige andere gute Locations und Partys
erfreuten sich natürlich auch meiner Anwesenheit.

Ich erinnere mich noch ganz genau an den
damaligen Sound, den Spirit und das Lebensgefühl, Teil etwas ganz Besonderem
zu sein.
Sogar der damalige Duft ( glaub, es war Kenzo ),
der überall in den Clubs präsent war, steigt
mir noch ab und zu in die Nase und erinnert mich an diese geile Zeit.

Das Plattenauflegen der damaligen Dj`s
und Feiergötter war für mich schon immer
sehr interessant.
Viel mehr als das, lag mein Interesse aber daran, wie dieser Sound produziert wird
und auf das Vinyl kommt.
Einige Live Act`s von früher zeigten wie es geht.

Also kaufte ich mir irgendwann von hart ersparter Kohle ne Roland 303.
So fing der Spaß an.
Nach und nach kaufte ich mehr und mehr Equipment dazu und stockte auf.
Das ist aber noch nicht das Ende. Es sind noch ein paar Käufe in Planung...

Als Künstlernamen wählte ich zuerst die Wortspielerei The Buttright
( von meinem Nachnamen abgeleitet ).
Später entschied ich mich für NeoXS
( Neo = lat. für Neu / XS = engl. Kürzel für Excess )
Also Neuer Exzess !
Das spiegelte am ehesten meine Einstellung zu
unserer Szene und dem Lebensgefühl wieder.
Immer auf der Suche nach einem neuen musikalischen Exzess !

Lege mich eigentlich beim produzieren nur ungern auf eine bestimmte Richtung fest.
Halt Techno !
Es gibt so viele gute Tracks aus so vielen unterschiedlichen Styles.
Außerdem sind die Grenzen eh schon fast verschwommen.
Brauche kein juckelndes Gedudel , aber auch
kein monotones Geschrubbe.
Glaube der Style liegt irgendwo bei
Tech-House und Techno.
Die Tracks brauchen schon eine gewisse Triebigkeit und sollten abgehn.
Muss halt kicken!

Bin ja mittlerweile nicht mehr der jüngste Partyfreak... aber auf guten Partys anzutreffen.

Die Zeiten sind nicht die leichtesten um Partys zu organisieren.(die Projektmanager wissen was ich meine...)

Es kickt mich aber trotz (oder gerade deshalb)
immer noch, als Organisator oder als Live Act den Leuten mein Bestes zu geben.

“Wenn nur einer auf dem Floor abtanzt und
glücklich ist, seine Sorgen vergisst und zur
Musik abgeht, haben wir unseren Job
gemacht” NeoXS

In diesem Sinne: ...keep the Spirit !





 

Referenzen